Celle ist eine selbständige Stadt und Kreisstadt des Landkreises Celle in Niedersachsen mit rund 70.000 Einwohnern. Celle gilt als das südliche Tor zur Lüneburger Heide.

Das aktuell erstandene Wohnimmobilienportfolio der Deutschen Geothermischen Immobilien AG in Celle umfasst 250 Wohnungen und wurde an zwei Standorten in unmittelbarer Nähe voneinander in den Jahren 1963 bis 1967 in massiver Bauweise errichtet.

In dem beliebten Stadtteil Klein-Helen sind 52 Wohngebäude mit einer Wohnfläche von rd. 17.396 m3 entstanden. Fast alle Objekte verfügen über Balkone und haben eine Putzfassade. Die Kunststofffenster sind isolierverglast. Bei einem Großteil der Objekte wurde im Jahre 2005 bzw. in den Folgejahren die Fassade im Wärmedämmverbundsystem isoliert. Die 3-4 geschossigen Gebäudekörper verfügen über Satteldächer, lediglich am Ende der Beckstraße wurde ein 8 geschossiges Gebäude (24 Wohnungen) mit Flachdach errichtet. In diesem Gebäude befindet sich das Heizkraftwerk. 180 Wohnungen werden über dieses Heizkraftwerk mit Wärme und Warmwasser versorgt (Wärmetauscher und Warmwasserboiler befinden sich in den Gebäuden). Die Befeuerung erfolgt derzeit noch mittels Öl.

Weitere 70 Wohnungen werden durch ein neues Gasheizkraftwerk (2011) mit Wärme versorgt. Die Versorgung mit Warmwasser wird durch Boiler / Durchlauferhitzer sichergestellt. Einige externe Nachbargebäude werden über einen Wärmelieferungsvertrag über die vorgenannten Heizkraftwerke versorgt.

Nach dem Abschluss der Renovierungs- und Ausbaumaßnahmen der Immobilien aus den 60er-Jahren ermöglicht die DGI AG die Heizung- und Warmwasserversorgung von etwa 1.250 Menschen ausschließlich auf Basis oberflächennaher Geothermie. Dazu werden ca. 30km an Sonden „abgeteuft“, also im Erdreich verbaut. „Damit ist diese Baumaßnahme das größte uns bekannte oberflächennahe Geothermie-Projekt in Deutschland“, so Gregor Dilger, Pressesprecher, GtV-Bundesverband Geothermie e.V..