Ruderis Wohnungsbaugesellschaft mbH und DGI unterzeichnen Letter of Intent

„Dies ist mehr als eine Absichtserklärung!“ so der Chef der Deutschen Geothermischen Immobilien AG, Christoph F. Trautsch, anlässlich der Unterzeichnung des Letter of Intent. „Die gemeinsame Erklärung der Ruderis und der DGI ist wegweisend für eine innovative Energieversorgung eines ganzen Wohnquartiers mit Erdwärme. Wir freuen uns sehr, dass wir als Partner und zukünftiger Energielieferant des gesamten geplanten Wohnpark der Ruderis ausgewählt wurden!“

Die Freude ist nachvollziehbar, denn mit dieser vereinbarten Kooperation wird das neue Geschäftsmodell der Unternehmenstochter DGI P II GmbH erstmals in der Praxis umgesetzt – und dies in einer anspruchsvollen und beeindruckenden Dimension:

Der geplante Wohnpark am Rande der Bundeshauptstadt Berlin umfasst 110 Häuser mit 480 Wohnungen und einer Gesamtwohnfläche von beachtlichen 45.000 Quadratmetern Wohnfläche; er soll in mehreren Bauabschnitten auf einer Fläche von insgesamt 76.000 Quadratmetern in den nächsten Jahren realisiert werden. Die DGI P II wird hierfür, als Energieversorger, alle für eine notwendige Fernwärmeversorgung benötigten Anlagen einbauen und finanzieren. Der Wohnpark wird so komplett CO2-frei mit Wärme für Heizung und Warmwasser sowie, in den heißen Sommermonaten, auch mit passiver Kühlung versorgt.

Für die DGI P II ist diese Kooperation gleichermaßen attraktiv wie für den Partner Ruderis und die zukünftigen Besitzer und Bewohner im Wohnpark: Heizwärme, Warmwasser und Kühlung werden in einem Kombi-Paket als Flatrate angeboten, der jeweilige Nutzer zahlt für alle drei Dienstleistungen einen auf Jahre festen und damit kalkulierbaren Betrag. Von den „Aufs und Abs“ bei den Preisen fossiler Brennstoffe ist er nicht mehr betroffen. Die Ruderis selbst wird an den Einnahmen aus der Energieversorgung beteiligt, und die DGI P II sichert sich als Versorger langfristige Einnahmen.

Die Grundlagen: Erstklassige Technik und das Trautsch-Modell©

Die DGI AG beherrscht nachweislich die gesamte Technik der Geothermie in einem noch nie dagewesenen Maße. Die eigenen, geothermisch versorgten Wohnungsbestände beweisen dies deutlich. Dass man nun seitens der DGI in der Lage sei, das Know-how auch als Dienstleister zur Verfügung zu stellen, habe, so DGI-Chef Trautsch, auf der Hand gelegen. „Was bei uns selbst funktioniert, lässt sich auch zum Vorteil in anderen Neubauprojekten und in Altbeständen einsetzen! Dabei können wir die gesamte Bandbreite geothermischer Energieversorgung anbieten und sind jetzt“, wie Trautsch hervorhebt, „zweigleisig unterwegs: als Immobilienbestandhalter, der die Geothermie für sich und seine Mieter nutzt, und nun – neu ‑ als Energielieferant für Dritte!“ Derzeit ist die DGI bei weiteren Neubauvorhaben in intensiven Gesprächen mit den jeweiligen Projektgesellschaften.

Im Namen Trautsch steckt eine weitere wichtige Grundlage des Angebotes der DGI P II. Das in den eigenen Beständen bereits etablierte Trautsch-Modell© ermöglicht die Pauschalierung der Kosten für die Nutzer der Energie. Ein auf unbegrenzte Zeit gleichbleibender und klar kalkulierbarer „Basistarif Geothermie“ steht anstelle einer komplexen Nebenkostenabrechnung, deren Höhe immer abhängig von den jeweiligen Beschaffungspreisen variiert und niemals für längere Zeit voraussagbar ist.

Doch diese Vorhersehbarkeit liefert die Flatrate der DGI bei der Versorgung von externen Immobilienbeständen: ein klarer und gleich bleibender Preis für eine festgesetzte Dauer von vielen Jahren und eine zu 100 % immissionsfreie Energie!

Die nächsten wichtigen Schritte

Man habe keine Zeit zu verlieren, da sind sich alle Verantwortlichen des Wohnpark-Projekts einig. Die bisherigen Analysen der Geologie hätten eindeutig gezeigt, dass sich der Einsatz der Erdwärme am Standort Rüdersdorf lohne. Nun müsse man in die Detailarbeit einsteigen.

Mit Hilfe einer sog. „Due-Diligence“ werde nun im Einzelnen geprüft, wie sich die Geothermieanlagen für die unterschiedlichen angebotenen Wohngebäude umsetzen lassen. Erdwärme-Spezialist Martin Inden hat, als fachlicher und langjähriger Unterstützer der DGI, hierfür eine ganze Reihe von notwendigen Arbeitsschritten auf seiner To-Do-Liste. Man werde sich, wie Inden ausführt, zum Beispiel auf die einzelnen Haustypen mit ihren verschiedenen thermischen Hüllflächen und deren Schichtenaufbau konzentrieren. Hier liege noch jede Menge Arbeit vor den Fachleuten, doch er sei sehr optimistisch, dass man diese gemeinsam gut bewältigen werde.

Diesen Optimismus teilt DGI Chef Christoph F. Trautsch: Dem Letter of Intent werde im nächsten Schritt ein Kooperationsvertrag folgen, der alle Rechte und Pflichten der Partner verbindlich festhalte. „Gut, dass unser LOI inhaltlich bereits viel vorweggenommen hat“, so Trautsch abschließend, „denn deutlicher kann man nicht zeigen, dass es DGI und Ruderis ernst meinen mit dem innovativen erdwärmeversorgten Wohnpark Rüdersdorf!“

Über die DGI AG:

Die Deutsche Geothermische Immobilien AG arbeitet im Bereich der energetischen Sanierung von Wohnimmobilien, in dem sie die Energieversorgung von Mehrfamilien- und großen Mietshäusern auf Erdwärme umgestellt, die Energiekosten für Warmwasser und Heizung festschreibt und dem Mieter durch eine Energiepauschale garantiert. Das sogenannte „Trautsch Modell“© bewirkt die Entkoppelung von der Gas- und Ölpreisentwicklung. Die Gesellschaft hat dabei die Möglichkeit, dieses Energie-Pauschale-Modell sowohl bei dem Ankauf von Bestandswohnimmobilien mit anschließender energetischer Umstellung und bei der Herstellung von geothermischen Sozialwohnungen für den Eigenbestand wie auch als Dienstleistung für Wohnimmobilienbesitzer zu nutzen bzw. anzubieten.

Die Aktien des Unternehmens (WKN: A16122; ISIN: DE000A161226) sind im Primärmarkt der Börse Düsseldorf notiert

Frankfurt, 20. September 2016

Der Vorstand
Christoph F. Trautsch, Stefan Bieber
Deutsche Geothermische Immobilien AG
www.dgi.ag 
info@dgi.ag